Über uns

Der „Verband Internationaler Unternehmen Münster und Umgebung e. V.“ – kurz VIU Münster – ist hervorgegangen aus dem vom KOMM-IN-NRW geförderten Projekt „Vernetzung migrantischer Unternehmen in Münster – Erfahrung und Erfolg für den Standort sichern“. Dieses Projekt wurde von der Stadt Münster, Koordinierungsstelle für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten, mit Unterstützung der Steuerungsgruppe (dem Vorsitzenden des Integrationsrates, der Wirtschaftsförderung Münster GmbH, der Handwerkskammer Münster, dem Deutschen Gewerkschaftsbund/GEW und Frauen & Beruf im FrauenForum) auf den Weg gebracht. Die Steuerungsgruppe war beratend zur Umsetzung des Projektes tätig.

Mit Gründung des Verbandes wurde das Ziel der Vernetzung von internationalen Unternehmerinnen und Unternehmern erreicht. Dabei gab es teils langjährige Unterstützung unterschiedlicher Kooperationspartnerinnen und –partner. Kooperationspartner arbeiten in Projekten oder darüber hinaus zusammen. Spyros Marinos, Vorsitzender des Integrationsrates (zuvor Ausländerbeirat) in Münster, setzte sich bereits seit vielen Jahren beim Ausländerbeirat dafür ein. Der Integrationsrat/Ausländerbeirat vertritt die Interessen von Menschen mit ausländischen Wurzeln. Dabei betonte er vor allem die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit deutschen Firmen und Verbänden. Wichtige Unterstützung erhielt er dabei von Jochen Köhnke, Dezernent für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten.

Die Rechtsanwälte Tomás Salamanca und Stanislav Penchev haben den Verband bei der Vorbereitung der Gründung unterstützt. Sie haben die Satzung, die auch die Ziele des Verbandes enthält, erstellt und haben die Gründung begleitet.

Vernetzte Unternehmen sind erfolgreicher

Mit einem regelmäßigen UnternehmerInnen-TREFF wurde bereits im Jahr 2011 ein erster Austausch von internationalen UnternehmerInnen in Gang gesetzt. Dieser sollte mit einer Vereins-/Verbandsgründung gefestigt werden. An diesem Treff nahmen Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationsvorgeschichte aus unterschiedlichen Branchen und mit verschiedenen Nationalitäten teil. Das Treffen unter "Gleichgesinnten" ermöglichte ein unterstützendes Umfeld für den eigenen Alltag im Unternehmen. Hier konnten neue Geschäftsideen diskutiert, wertvolle Meinungen eingeholt, zukünftige Kooperationspartnerinnen und -partner und unterschiedlichste Dienstleistungen kennengelernt werden. Zudem wurde ein Zugang zu den regionalen und städtischen Wirtschaftsverbänden hergestellt. Auch lernten diese die Bedürfnisse internationaler Unternehmerinnen und Unternehmer kennen.

Die erfolgreiche Netzwerkarbeit wird mit der Verbandsarbeit fortgesetzt.